markuswilke | 2.08.2011 | 64 Kommentare
Kanten, Kanten und noch mehr Kanten – der neue Skateplaza Kap 686 im Kölner Rheinauhafen ist ein Paradies für alle Curbfahrer. Aber leider soll es hier anscheinend auch ein “BMX-Verbot” geben. Wir haben uns trotzdem in die Höhle des Löwen gewagt.

In Berlin überlegt sich Brian Sadecki just in diesem Moment, ob ein Umzug nach Köln nicht Sinn machen würde
Um möglichem Stress von vornherein aus dem Weg zu gehen und in der Hoffnung, dass die meisten Rollbrettfreunde zu dieser Zeit noch in den Federn liegen, war unser Besuch für die Mittagszeit angesetzt. Und tatsächlich, als wir den 2000 qm großen Platz betreten, sind hauptsächlich Inline-Skater anwesend. Hoffnung keimt auf. Wurden nicht unsere Freunde mit den acht Rollen auf einer einschlägig bekannten Internetseite zu unerwünschten Personen am Kap 686 erklärt? Und jetzt fahren sie hier trotzdem? So schlimm kann es also nicht sein. Außerdem gondeln zwei, drei Kids auf ihren Mini-BMX über das Gelände. Also auf ins Getümmel! Einen Skateplaza, der schlappe 700.000 Euro gekostet hat (davon sind angeblich 200.000 für den Boden draufgegangen), fährt man ja schließlich nicht alle Tage.

Noch mehr Kanten. Im Hintergrund sieht man den Bauzaun, hinter dem der Plaza in Zukunft anscheinend noch ein wenig weitergehen soll
Nachdem wir zunächst vorsichtig ein paar Manuals gemacht und die Banks angetestet haben, ohne dafür einen Spruch zu kassieren, steht irgendwann dann der erste Grind auf dem Programm – Möglichkeiten dazu gibt es hier schließlich in Hülle und Fülle. Und siehe da, es springt kein handtellergroßes Stück aus dem Curb, denn dank der großzügig verbauten Metallkanten, einer ordentlichen Schicht Farbe und jeder Menge Wachs rutschen die Dinger wirklich allererste Sahne. Wer daran seine Freude hat, will hier so schnell nicht wieder das Feld räumen.
Als Rampenfahrer fragt man sich selbstverständlich bereits nach der ersten Runde: Wo sind hier eigentlich die Transitions? Die Antwort: Es gibt keine! Man mag das monieren, aber das Kap ist nunmal kein Skatepark, sondern erklärtermaßen ein Skateplaza, und die kommen halt ohne jedliche Rundungen aus. Muss man nicht mögen, ist aber so. Was allerdings wirklich fehlt, auch auf einem Skateplaza, ist eine Treppe mit Rails und Ledges für die Gefahrensucher. Gibt es leider nicht, dafür aber jede Menge Platz für ausladende Lines an Curbs, Curbs, Curbs in allen vorstellbaren Höhen, Längen und Variationen.
Das man eben solche Lines als BMXer nicht immer in Ruhe zuende fahren kann, verlautet hingegen aus der Kölner Gerüchteküche. So soll es schon vorgekommen sein, dass Leute recht bestimmt auf ein angebliches BMX-Verbot hingewiesen wurden, und das selbst dann, wenn sie am Kap ohne Pegs fuhren. Aber wie verhält sich das eigentlich mit diesem ominösen BMX-Verbot? Immerhin steht auf dem Schild am Eingang ja, dass die Anlage mit Fahrrädern nicht befahren werden darf.
Doch hat uns dieser Hinweis als BMXer zu interessieren? Eigentlich nicht, denn laut DIN 14974, die “die Anforderungen und Prüfverfahren für Skateeinrichtungen zur Benutzung mit Inline-Skates, Rollschuhen, Skateboards oder ähnlichen Rollsportgeräten sowie BMX-Fahrrädern in unbeaufsichtigten Bereichen festlegt”, sind BMX-Räder eben keine Fahrräder, sondern fallen in die Kategorie “Rollsportgeräte” und somit aus dem Verbot heraus. Und eben diese DIN-Norm ist auf allen Elementen am Kap 686 deutlich sichtbar angegeben. Wie schön, dass wir in Deutschland leben!
Fazit? Das Kap 686 ist ein Beton gewordener Traum für Streetfahrer mit Spaß an technischen Tricks und langen Lines. Und für das richtige “Street-Feeling” wurden nicht nur Bodenplatten wie auf der Domplatte verlegt, sondern auch gleich noch ein paar legendäre Streetspots aus aller Welt, wie z. B. das Parallel-Manualpad oder die Beer Banks aus Barcelona nachgebaut. Wer Lust auf diese Mischung hat, wird am Agrippinaufer in Nähe der Südbrücke in der Neustadt/Süd fündig. Wie ihr dorthin kommt, erklärt euch diese Seite. Aber Vorsicht: es kann natürlich vorkommen, dass ihr dort von Seiten der Skateboarder angefeindet werden. Behaltet dann bitte einen kühlen Kopf und benehmt euch höflich aber bestimmt. Ansonsten wünschen wir euch viel Spaß, egal ob mit oder ohne “Pads”.
Fotos: Kay Clauberg
Tags: Kap 686


kommentare
August 2nd, 2011 at 6:04 pm
[...] http://www.freedombmx.de [...]
August 2nd, 2011 at 7:07 pm
wo ist das????
August 2nd, 2011 at 7:16 pm
fetter beitrag
danke
August 2nd, 2011 at 7:53 pm
Ich und ein Freund waren gestern abend auch dort, und wollten ein bischen rollen, doch wurden sofort von allen skatern abgefuckt angeguckt und kassierten auch einige sprüche wie “ey könnt ihr nicht lesen” oder “aaaaaasozial”, worauf wir beschlossen, lieber ein curb, was ganz in der ecke steht, und kaum gefahren wurde, zu fahren. auch dort wurden wir wieder von der seite angelabert was das fahren sehr unangenehm machte…
August 2nd, 2011 at 8:54 pm
ne wegbeschreibung vom hauptbahnhof oder adresse zum anwählen wäre sehr net dann würd ich mir den weg von mainz aus machen;)
August 2nd, 2011 at 9:57 pm
Ist Flatland fahren wenigstens gestattet?
August 2nd, 2011 at 10:15 pm
Was bringt einen diese Haarspalterei? Auch wenn die Skate Elemente für die Benutzung von BMX freigegeben sind, heißt das noch lange nicht, dass der Platz von uns befahren werden darf. Man müsste sich an die Verantwortlichen wenden und fragen wie dieses Schild gemeint sei. In dieser Version führt das zu massiven Irritationen und dürfte noch lange für regelmäßigen Stress sorgen.
August 2nd, 2011 at 11:04 pm
DIN 14974…da kann man dann nur hoffen,dass das schief aufgestellte Curb eine Fallhöhe von unter einem Meter hat,denn sonst müsste da ein Geländer dran…
Ich finde immer die Argumentation komisch,dass wir mit den Pegs die Rampen / Obstacles kaputt machen.Ich denke ein 50 Kilo schwerer BMXer macht mit senem 10-Kilo-Rad sicherlich weniger kaputt als ein 80 Kilo schwerer Skater.
Aber Nachdenken kann man ja nicht von jedem erwarten.
August 3rd, 2011 at 12:24 am
@alexander und homless: der Link, der euch zur Wegbeschreibung führt, ist am Ende des Textes zu finden.
August 3rd, 2011 at 12:37 am
ähhm deutsche norm 79105 (glaube ich ) ein bmx ist ein sport gerät und deshalb auch kein fahrad,due wollen nur das da keine kiddis mit ihren rädern rum heißen ^^
August 3rd, 2011 at 1:04 am
“Auch wenn die Skate Elemente für die Benutzung von BMX freigegeben sind, heißt das noch lange nicht, dass der Platz von uns befahren werden darf”
Doch! wenn die “skate elemente” für die benutzung von bmx freigegeben sind, heißt es genau das. nämlich, dass man da mit dem bmx-rädern fahre darf! da gibts doch garkeinen spielraum für diskussionen.
August 3rd, 2011 at 1:45 am
Da der Park höchstwahrscheinlich mit öffentlichen Mitteln gebaut wurde, würde es mich sehr wundern wenn BMXer tatsächlich nicht fahren dürften. Wenn sie das verbieten dürften, hätten sie es garantiert mit aufs Schild geschrieben. Zum Glück gibts die Din Norm und den Gleichheitsgrundsatz, wenn man die beiden kombiniert bekommt man ein Verbot von Verboten. Ich wär mal für ne Anfrage bei der Stadt Köln, dann herrscht Klarheit.
Neulich war ich in Stuttgart am Pragfriedhof ne Runde Rollen. Die 2 engbedruckten Schilder die am Eingang angebracht sind, sind an Engstirnigkeit kaum zu überbieten. Von Montag Morgen bis Donnerstag Morgen (9-12:00) dürfen Inliner fahren, von Donnerstag Nachmittag bis Sonntag Skateboarder. Natürlich haben die Skater das Sahnestück am Ende der Woche, die Inliner sind nur Skater 2ter Klasse. Benutzung mit Fahrrädern ist verboten.
Aber von BMX hat keiner was gesagt!
Dementsprechend schief wurde ich auch von den anwesenden Skatern angekuckt. Wäre ich auf ihren heiligen Curbs rumgerutscht hätts sicher Ärger gegeben. Hab mich allerdings nur für den Pool interessiert, also konnte man mich wohl noch tolerieren…
Ich hab eh kein Verständnis für dieses Nazitum bei Skatern. Wann hat das bitte angefangen, das war nicht immer so ?
August 3rd, 2011 at 6:48 am
Es scheint allgemein das Missverständnis zu herrschen, dass alles, was aus öffentlichen Mitteln bezahlt wurde, auch von allen genutzt werden darf. Wenn das so wäre, dann dürfte man auch in Fußgängerzonen, Bahnhofshallen und Schulhöfen BMX fahren.
Außerdem finde ich, dass hier ein bisschen zu viel über Schilder und Normen nachgedacht wird. Das Problem sind nicht die Regeln (wie auch immer die ausgelegt werden), sondern die Idioten, die meinen, ihr Revier verteidigen zu müssen.
August 3rd, 2011 at 11:04 am
god bless the din norm…….. hahahhaha fight for your right
August 3rd, 2011 at 11:38 am
Diese dumme Kämpferei um ihr “Revier” ist total sinnlos ….wieso sollen wir Bmx`er imemr woanders fahren , aber wenn Skater in “unser Revier” kommen dürfen die klar fahren !? SKater , Blader und Bmx`er sind oder sollten sich nicht vlieben , aber warum bekämpfen?
August 3rd, 2011 at 11:49 am
@xmx word!
ich bin mal gespannt, ob sich skater & bmxer wenigstens für die lohserampe vereinen um sie wieder aufzubauen, aber wenn das hier schon nicht funktioniert, dass man auf einem areal fährt..
August 3rd, 2011 at 11:50 am
Fakt ist, das BMXer ein Skatesport zerstört haben, habe ich schon öfter mitbekommen, das umgekehrte aber noch nie.
Noch ein Fakt ist, das die Anlage gebaut wurde, war in allererster Linie dem Skaten am Dom und den Skatern dort zu “verdanken”, die man endlich loswerden wollte. Die Inline waren´s nicht und die BMXer schon gar nicht.
Noch ein Fakt ist, die die sich am meisten bzw. ausschließlich dafür eingesetzt und engagiert haben sind Skater bzw. im Dunstkreis des Skateboardens zu suchen.
Ich kann mit dem gehate zwischen Skatern und BMXern nun rein gar nichts anfangen und halte das für ausgemachten Schwachsinn, da ich selbst jedes Jahr z.B. sehr gerne auf der BMX WM bin, sollte ich allerdings mitbekommen, das die Anlage unter BMXern leider und oder Schaden nimmt, werde ich mein Teil dazu beitragen, dafür zu sorgen, das man dort nicht mit den Bikes rum fährt.
Das würde ich mit den Inlinern gerne auch, aber da fehlen mir, abgesehen davon, das ich inlinern nicht ausstehen kann und die halt manchmal im Weg stehen, die guten und handfesten Argumente.
August 3rd, 2011 at 11:57 am
Naja, also in Fussgängerzonen, Bahnhofshallen und Schulhöfen ist nunmal jede Art von Rollsport grundsätzlich verboten. Oder gibt es Schulhöfe auf denen Skaten erlaubt ist, BMXen aber nicht ?
Manchmal wird es toleriert, aber heißt ja nicht dass es erlaubt ist. Skateplätze dagegen, sind explizit dafür gebaut. Eine mit öffentlichen Mitteln gebaute Grundschule darf grundsätzlich von jedem Kind besucht werden (dafür ist sie schließlich da), Ein mit öffentlichen Mitteln erbauter Skateplatz von jedem Rollsportler.
Das Komische ist ja wohl, dass BMXer Bashing unter Skatern zum Common Sense geworden ist, das lässt sich ja auch an besagtem Poll von der Domliebe-Website ablesen.
August 3rd, 2011 at 12:12 pm
Einfach hartnäckig bleiben – die gleiche Diskussion gab es hier im Skatepark zu Anfang auch. Irgendwann isses recht ruhig geworden – mittlerweile würde ich soweit gehen, dass die Skate- und die BMX-Szene in EF so gut wie zusammengehört.
Man muss ja nicht gleich die Konfrontation auf körperlicher Ebene suchen, aber mit einer permanent umherschwirrenden, aber eigentlich friedlichen Schmeißfliege arrangiert man sich ja auch irgendwann
August 3rd, 2011 at 12:21 pm
Das Argument mit den furchtbaren Schäden, die in Skateparks angeblich durch BMX-Räder angerichtet werden, ist Unfug. Die Curbs haben Metallkanten, die sind auch für die Benutzung mit BMX-Rädern gebaut worden, Ende der Diskussion. Ich habe eher das Gefühl, dass hier irgendwelche selbsternannten Ordnungshüter ihre Chance wittern, den BMXern endlich mal richtig eins auszuwischen, nachdem sie in der Planungsphase schon klargestellt haben, dass sie herzlich wenig Lust auf Zusammenarbeit mit irgendwem haben, der nicht skatet.
August 3rd, 2011 at 12:35 pm
@ Elvispres ein Fakt ist, das die Anlage gebaut wurde, war in allererster Linie dem Skaten am Dom und den Skatern dort zu “verdanken”, die man endlich loswerden wollte. Die Inline waren´s nicht und die BMXer schon gar nicht.
die stadt will auch am dom die bmxer loswerden!!!
jeder versuch wurde geblockt sich zu beteiligen danke für das sehr schöne halb wissen…..
zu dem waren wir dann bei der präsentation und wurden gefragt op das für bmxer ok wäre…….
also erst verheimlichen bis es fertig ist und dann so tun als hätte keiner indresse gezeigt ……….
ein witz
übrigens geht es einigen skatern genau so ………..
August 3rd, 2011 at 1:00 pm
@The Janosch
Was rein gar nichts daran ändert, das der Hauptgrund für den Bau der Anlage, das loswerden wollen des Störfaktors Nummer 1 am Roncalliplatz ist und bleibt. Und das sind und waren nun einmal die Skateboarder.
Wer will das ernsthaft bestreiten?!
Die Stadt möchte alle loswerden, die deren Meinung nach, nicht ins touristisch attraktive Gesamtbild passen, aber das ist ein ganz anderes Thema.
August 3rd, 2011 at 1:37 pm
also kann ich da jetzt auch mit meinem bmx fahren?????? ich habe mir letztens an so einer mauer einen platten geholt haha ^^
August 3rd, 2011 at 1:41 pm
Kindergarten
August 5th, 2011 at 11:06 am
Also ich hab 10 Jahre in Köln gewohnt und sehr gerne mein Reissdorf auf der Domplatte getrunken. Natürlich war ich auch auf der North Brigade bis diese für BMXer “geschlossen” wurde und ich war auch einer der wenigen die in der “Porz-Halle” ihren Spaß hatten…
Ich habe den allergrößten Respekt vor dem “Domliebe-Prozeß” (Skateverein), solange durchzuhalten… kann ich verstehen das das viel Motivation gekostet hat.
Allerings möchte ich bei dieser Wahrheitsfindung eine Sache hervorheben. Der Skateplaza könnte fast doppelt so groß sein für das Geld, das er gekostet hat… bzw. ich will sagen das öffentliche Mittel ausgegeben worden sind wovon viele Skater (Transition-Freunde) oder eben andere Rollsportfreunde (z.B. BMX, Mtb, Aggressive…) gar nix haben und somit auf unbekannte Zeit immer noch keinen SkatePark (oder Bikepark) haben.
Fazit: Die Macher vom Kap haben absolute Pionierarbeit geleistet!!! Was die können – können BMXer schon lange!!!!
August 5th, 2011 at 12:50 pm
Der Plaza ist durch Initiative der Skateboarder entstanden, aber noch viel wichtiger, er ist das Ergebnis eines Deals der die Umquartierung von der Domplatte an das Kap bedeutet. Sprich, es ist eine Anlage welche für die Skateboarder am Dom geschaffen wurde. Am Dom gab und gibt es keine BMXer und deshalb am KAP auch nicht. Wenn das Schild nicht ausreicht, werden wir ganz offizielle Schritte einleiten dass durchzusetzen. Klingt spießig, ist mir aber ziemlich egal. Der Platz kommt jetzt schon an seine räumlichen Grenzen bedingt durch die Schulferien. Aus sicherheitstechnischen Gründen und für einen langjährigen Erhalt der Anlage wird solch ein klares Verbot für BMX gut umsetzbar sein.
Aber so schwer ist es ja nicht, gründet einen Verein. Steckt 5 Jahre konsequent Arbeit dort rein. Organisiert regelmäßige Treffen, dann wird die Stadt für BMX sicherlich eine Freizeitanlage springen lassen.
August 5th, 2011 at 1:19 pm
Auf die Aussage, dass der Plaza alleine durch die Initiative der Skateboarder entstanden ist, möchte ich jetzt garnicht weiter drauf eingehen. Es gab ganz klare Initiativen seitens der bmxer, was und wie genau vorgefallen ist, kann vermutlich keiner mehr rekonstruieren.
Dass es am Dom keine bmxer gab und gibt, ist leider nur völlig falsch.
Ich verstehe nur einfach nicht, warum es in Köln immer wieder so riesen Probleme zwischen so ähnlichen Sportarten gibt. In anderen Städten funktioniert dieses Miteinander einwandfrei, indem einfach ein wenig Rücksicht genommen wird.
Wer auch nur ein bisschen Menschenverständnis hat, sollte wissen, dass eine solche Anti-Haltung auf entsprechende Gegenwehr stößt. Im dem Sinne sollten der etwas “intelligenz-beschränkte” teil der Skateboard- UND bmx-gemeinde einfach mal von seinem Thron steigen und verstehen, dass man auch Kompromisse finden kann, von denen alle profitieren.
In diesem Sinne lest den Artikel von Kay Beutling: http://www.urbanerinstinkt.de/
August 5th, 2011 at 1:54 pm
Alex, kannst du mir einen öffentlichen Skatepark in Deutschland nennen, in dem es ein BMX-Verbot gibt?
August 5th, 2011 at 1:56 pm
Gut, dass du auf diesen Aspekt zu sprechen kommst, lieber Alex. Könnte es sein, dass am Dom nicht so oft BMXer gefahren sind, weil die Skater dort schon immer “ihre” Curbs verteidigt haben, zur Not auch unter Androhung körperlicher Gewalt? Und ist es nicht so, dass auch BMXer dort nicht mehr erwünscht sind? Die ersten Platzverweise hat es jedenfalls schon gegeben. Der Planungsprozess war hermetisch abgeschottet gegenüber Leuten, die etwas anderes als Curbs wollten oder gar BMX gefahren sind. Ist es vor diesem Hintergrund nicht etwas schizophren, erst dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Leute partizipieren und dann im Nachhinein ein BMX-Verbot auf diese beiden Punkte stützen zu wollen?
Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die in diesem Plaza steckt, aber ich sehe es überhaupt nicht ein, wie diese Vorgeschichte der Grund dafür sein soll, BMX dort zu verbieten.
August 5th, 2011 at 2:21 pm
Wenn ich mit meiner Rollergang nach Köln komm dann mach ich mit meiner Crew die Curbs einfach kaputt, dann hat niemand mehr was davon. Wir ziehen dann eh alle in die U.S.A.
Peach!
August 5th, 2011 at 2:21 pm
auf gefahr hin mich zu wiederholen: wie kann man denn nachmittags das ordnungsamt rufen, damit die doch bitte die fiesen bmxer von plaza vertreiben und abends einen skate-urlaub in barcelona oder irgendeiner anderen europäischen metropole buchen um da “illegal” street zu fahren??
irgendwie passt das doch nicht zusammen!
August 5th, 2011 at 2:36 pm
warum nicht mal einfach so? oder hab ich doch eine zu rosa-rote brille auf?
http://bit.ly/qB4ocd
August 5th, 2011 at 2:43 pm
oder so
http://farm5.static.flickr.com/4012/4233775178_07233a35e9.jpg
August 5th, 2011 at 2:46 pm
Lieber Alex was redest du da bitte?? Musst du nicht selbst über deine Argumente lachen?! Natürlich ist ein neuer Skatepark in den ersten Monaten nach der Eröffnung in der Nutzung mehr frequentiert als ein Park der schon 5 Jahre irgendwo steht… Bei uns ziehen BMXer und Skater an einem Strang, deswegen bekommen wir hier auch mehr auf die Reihe als andere Städte in denen Skateboardnazis wie kleine Kinder die Schuld auf die bösen BMXer schieben und um öffentliches Eigentum heulen wenn vielleicht in 10 Jahren das Curb nicht mehr so rutscht wie am ersten Tag…. schau dir die Betonparks an die in den letzten Jahren gebaut wurden, unser Park in St.Wendel (hat 8 Jahre auf dem Buckel) oder der Park in Trier, die Curbs haben Metallkanten und sehen noch nahezu aus wie am ersten Tag! Und hier sind täglich 20 BMX-Kids die die Dinger mit ihren Pegs ordentlich bearbeiten….
August 5th, 2011 at 3:27 pm
…geil is, dass skater jetzt das argument benutzen, bmx’er zerstören ihren park, was ja zum teil das argument der stadt köln oder des dombauamtes gegen die skater war und von skater-seite immer als lächerlich abgetan wurde…ha…spiessig is immer nur solange spiessig, wie man auf der anderen seite steht…
August 5th, 2011 at 4:36 pm
unglaublich dämlich…
ich persönlich hatte das glück, nie solche skaternazis zu treffen. wenn ich an einen fremden park gehe, begrüße ich jeden und führ auch gern n gespräch mit den leuten. ist doch immer was feines “gleichgesinnte” kennenzulernen, oder etwa nicht?
@ alex: wieso begiebst du dich in die höhle des löwen und machst dich nur noch unbeliebter, als du trottel es scheinbar schon bist?
wie siehts denn sonst so aus? wurde jemand vom ordnungsamt oder von der polzei verscheucht? wenn ich die gelegenheit zu habe, werde ich da aufjedenfall hingehen und vor allem auch grinden. das wurde alles gebaut, damit wir ALLE unseren spaß damit haben – fertig.
August 6th, 2011 at 1:48 pm
Einfach lächerlich, last uns dort verabreden und wir werden sehen ob wir einen körperlichen Platzverweis bekommen, sollte sich das wirklich einer wagen dann werden aber viele Skater mit zweiteiligen Decks nach hause fahren.
Eigentlich hasse ich Gewalt, aber wer sich die Skater in der Halle Kalk ansieht und was die für geübte Blicke drauf haben um anderen den Spaß zu vermiesen, es ist unglaublich.
Es war in den 80er Jahren schon so und es hat sich nichts verändert, schade.
August 7th, 2011 at 10:39 am
…dit is einfach…typisch köln…ick schäme mich für euch…ist euch dit selbst nicht peinlich?..macht ihr eigentlich alle nur noch bizz…und jeder nur seins?..hat irgendjemand von euch mal über die außenwirkung nachgedacht?..am besten ihr geht zur stadt…nen bißchen heulen und scheißt ihr euch direkt gegenseitig oder über das ordnungsamt an…nächste mal investiert die stadt dann wieder in einen fußballplatz…oder in einen kinderspielplatz…dit wäre sogar eine gute investition für euch…dann könnt ihr mutti holen, falls euch wieder einer nicht mitspielen lässt…danke das ihr das zarte pflänzchen an akzeptanz für skaten und bmx bei städten und gemeinden zerstört.
August 7th, 2011 at 1:43 pm
Eine hervorragende Idee: Nachdem der Streit Skateboard vs. BMX entbrannt ist, sollten wir jetzt dringend noch mal die alte Klamotte Berlin vs. Köln ausgraben. Aber zur Sache: Natürlich bringt das keine besonders gute Publicity, aber im Sinne einer schönen Außenwirkung dabei zuzusehen, wie ein paar Skater ohne plausible Gründe BMX komplett auf dem Plaza verbieten wollen, ist ja auch keine Alternative. Oder?
August 7th, 2011 at 3:56 pm
…ick wollte ja nur helfen…hab gedacht wenn ihr über berlin haten könnt…(wo die stadt keene 700.000 euro in die zukunft von egal welcher jugendkultur investiert…und als dank…dann dit ordnungsamt schicken muss zum regeln…)lenkt dit vielleicht von dem skater vs. bmxer und andersherum gehate ab…naja, nen versuch war es ja wert.
und an die stadt:..spart schon ein mal…die bmxer dürfen ja nicht auf dem skateplaza fahren…im gesamten betrachtet…kann dit ja nur bedeuten…dass die dafür weiter auf der domplatte fahren dürfen/müssen…also schnell noch mal 700.000 euro für die bmxer…dann 700.000 euro für die mtber…700.000 euro für die inliner…und zu guter letzt 700.000 euro für die rollerfahrer…ist doch ganz einfach…subkultur in köln…selbst (wat neuet) anpacken…kompromisse finden…sich freuen…an dem wat man hat…und sich schämen…für dit ganz bmx/skate bizz geld…wat nur nie in einen skatepark (auch für bmxer) gelandet ist…neee…lieber anderen städten/gemeinden den mut nehmen…mal uff (zugegeben!) einen teil der szene zu hören…und zu versuchen zu verstehen. sorry, stadt köln…daraus darf bitte niemand in deutschland schauen…dit is nur in köln so.
August 8th, 2011 at 9:06 am
…ich hab keine ahnung, was du uns sagen willst…!??!
August 8th, 2011 at 10:54 am
Wenn ich das so lese denke ich:
Die BMXer werden jetzt erst recht “illigal” Streetbiken gehen und zwar auf einen “Skateplaza”!
Und, mir kommt da der Gedanke; je attraktiver der Platz desto eher gibt es Streß! Somit wären dann alle friedlichen Subkulturansätze den Rhein runter und wir bewegen uns jetzt definitiv zeitgemäß – also langweilig!
August 8th, 2011 at 12:41 pm
Ich komme aus Monheim und die Bmxer hier setzen sich grad dafür das ein Skate/Bikepark gebaut wird. Er wird von Bmxern geplant, aber gegen Skater haben wir nichts. Wir brauchen die Skater eher um den Park duchzubringen. Es werden bestimmt auch Skater in den Park kommen, da kann man nichts gegen machen.
August 8th, 2011 at 5:06 pm
Is this park bmx friendly? cause in 2 weeks i’ll be around köln for 2 or 3 days with some friends, we come from barcelona and we dont know anybody around there ive been in köln before but only to peoples store and without a bike, so is anybody up to guide us or something like that?
that would help a lot. and of course if this park is bmx friendly go and shred the shit out of it.
August 9th, 2011 at 12:53 pm
..ick meinte…in fast jeder anderen stadt hätten die skater und bmxer ziemlich gerne eure sorgen…
August 10th, 2011 at 3:16 pm
plausible gründe gegen bmxer im park, sie sind größer, es tut mehr weh wenn man nen bmxer trifft und pegs, pegs sind aus härterem material als die plastikschienen der inliner und die cachsen der skateboarder.außerdem nimmt der standartbmxer beim warten auf der box ungefähr drei skateboardern den platz weg…
schaut euch die situation in duisburg an, dort gibts keine aufteilung nach sportart und als skateboarder muss man sichs generell bieten lassen von bmxern gesneakt zu werden. wenns drum geht sich anzustellen fprn obstacle stellen sich diebmxer z.b. immer vor einen, auch wenn man grade losfahren will, ich will nicht sagen bmxer hätten keine augen im kopf, aber in duisburg siehts auf jedenfall so aus, wenn köln das nicht will will köln das nicht.
August 10th, 2011 at 11:38 pm
warum versuchen die bmxer nicht auch einen solchen park für bmxer zu verwirklichen und nicht dne skatern ihre arbeit streitig zu machen.lasst den skatern ihren platz denn sie wollen auch nicht den platz der bmxer.
August 11th, 2011 at 8:40 am
sehe ich änlich.die skater wolln ja auch kein teil der dirtstrecke oder des trails abhabn.ich werd da nicht mitm bike aufschlagn.der platz is den skatern.
August 11th, 2011 at 10:24 am
“wenn köln das nicht will will köln das nicht”
…und das ist eben falsch…”köln” ist eben nicht eine gruppe von skatern, die auf einmal denkt, die ordnungsliebe für sich entdeckt zu haben…”köln” wollte jahrzehntelang auch keine skater auf der domplatte und trotzdem wurde dort gefahren…vielleicht efahren die skater jetzt auch zum ersten mal in ihrem leben, was demokratie auch heissen kann, ob das nun gut oder schlecht für sie aussieht: eine kleine gruppe von menschen “erkämpft” sich etwas, was von der gesamtheit genutzt werden kann…auch, wenn ich z.b. nicht gewerkschaftsmitglied bin, partizipiere ich von den von diesen leuten durchgesetzten lohnerhöhungen usw…
amen
August 17th, 2011 at 12:18 pm
skateboarding is total gay aber die solln doch ihrn platz skatn und wir checkn unsere styles
August 17th, 2011 at 7:55 pm
also in mainz läuft das eher so ab das man einen zusammen raucht und ne chillige session fährt was bei euch da in köln abgeht is unverständlich den skatern gehört die fresse eingeschlagen wenn se so dumm mucken am besten mit em peg scheiß muschis
August 17th, 2011 at 9:06 pm
;O)
August 19th, 2011 at 12:16 pm
ey alexxander aus mainz du wills dern spot fahrn aber denen gelichtzeitig aufs maul haun was gehtn bei dir du forderst respekt und gibts das gegenteil
August 20th, 2011 at 1:50 pm
3tewataw
August 25th, 2011 at 1:46 pm
@Janosch,
erst einmal ich fahre Skateboard. Ich finde auch BMX fahren cool -früher gab es da weniger Probleme.
Allerdings bevorzuge ich Dirt Jumps oder Dirt Tracks, (zum Zuschauen)
Muss ganz klar sagen das ich mir ungerne einen Skatepark / Mini Ramp ect. mit BMX´ern teile- warum?
Erst einmal Ihr nehmt mit BMX relativ viel Platz weg, auf dem Table. Ihr steht ja nicht nur rum sondern fahrt auch immer wieder aus der Rampe auf den Table und wieder rein…. auch wenn ich da so manches als Bail, also als nicht geschaften Trick interpretiere.
Zudem wird das Fahrad immer um den Lenker geschleudert. Wenn man nah am Table steht um rein zu dropen pisst es einen ziemlich an so ein Fahrad gegen die Schienbeine zu bekommen.
Dann werft Ihr beim Slamen das Fahrad auch immer weg, klar Ihr wollt nicht das es auf Euch fällt, wenn ich es aber dann abgekomme weil Ihr im Air lieber auf Nummer. sicher gehen wollt – pisst es mich an.
Im Skatepark oder auf einer Plaza – wenn ich einen Skateboardfahrer beobachte, nur aus dem Augenwinkel weiss ich genau was er vor hat bzw. wo er hin will – sprich die Gefahr des gegeneinander fahrens ist recht gering.
Beim BMX sieht das ganz anders aus, durch den Lenker und Bremsen sind viel hektischere Wendungen im Fahrverlauf möglich, man denkt man kommt an einem BMX vorbei doch plötzlich dreht er bei und fährt einem in den Weg.
All das sind gründe warum ich mir ungern einen Platz mit BMXern teile.
Zum Thema Zerstören. Skateboard Achsen sind aus einer Aluminium Legierung, sprich weicher als Stahlkanten- wir zerstören nicht das Cooping, sondern die Achsen, Eure Stahlpecks beschädigen a. das Cooping, b. den Fahrbelag wenn Ihr bei nicht gestandenen Tricks Euer Bike wegwerft.
Das sind Beschädigungen die Ihr nicht merkt weil Ihr mit den Rädern und Pecks so kleine Schäden gar nicht fühlen könnt, wir mit 50 – 60 mm Rollen schon.
Eine Mini Ramp /Halfpipe oder sagar ein Pool der viel mit BMX gefahren wurde fühlt sich einfach “unschön” an…
Das zur Erklärung warum auch ein Mensch voller “Verständniss” für andere Sportarten, keine Lust hat seinen Skatepark mit denen zu teilen.
Zum Thema KAP 686- vielleicht erinnerst Du Dich noch wie es wirklich war Janosch.
Tatsache ist das die Stadt Köln sich für Fördergelder des Staates beworben hat insgesamt 1,5Mio Euro für die Entwicklung am Rhein. Damals hat ein BMXer Ralf Maier versucht einen riesen Skatepark unter der Zoobrücke zu realisiern, gut 5000qm gross für Skater und BMXer – hier sollte alles hin, street und trannie.
Was die Kölner Skater eigentlich geschafft haben ist durch gute Lobbyarbeit das gemeinsame Projekt kaputt zu machen- klare Ansage zur Stadt Köln: “dieser Park würde von uns nicht angenommene werden” und selbst eine Alternative vorgeschlagen. – durch das muss man anerkennen – sehr intensive Arbeit.
Ich finde die Plaza nicht schlecht – und werde Sie auch skaten – werde aber nicht vergessen das die Leute um den Dunstkreiss Domliebe nicht eine Skateplaza bei der Stadt Köln durch gesetzt haben – sondern einen 5000qm grossen Skatepark verhindert haben.
Und die wirkliche Sauerei ist – das der alternativ Platz der Skater ja nicht gross genug war um die ganzen 1,5 Mio aus zugegeben – deshalb soll ja jetzt der “Familienpark” unter die Zoobrücke kommen. Auch hier durfte der Dunstkreiss um Domliebe bei der Planung mit reden- hier sollte explizit was mit Transitions hin kommen- das wurde aber bewusst “Kindermässig” geplant – damit nicht nur die BMX von der Plaza weggeschickt werden – sondern auch “junge” Skater – quasi in den Kinderpark geschickt werden können.
Bei der Gestaltung des Skateparks unter der Zoobrücke wurde sich auch mit keinem der BMXer oder der Skater die Skateparks mögen abgesprochen – es geht hier ganz klar darum noch mal 500m2 Skatepark zu schaffen wo man Kid´s hinschicken kann um auf der Plaza mehr seine Ruhe zu haben.
Man muss aber auch ganz klar sagen das es eine viel Zahl von guten Skateparks gibt die auch von BMXern genutzt werden dürfen, allerdings ist mir nicht ein Park bekannt der von BMXern entwickelt, geplant und gebaut wurde – denn wirklich ein Skater unbedingt fahren will.
Bei allen uns verbindenden Interessen, Skateboard fahren und BMX fahren sind zwei verschiede Sportarten.
Die auch ruhig zwei verschieden “Trainingsanlagen” nutzen können.
August 25th, 2011 at 6:35 pm
schade das ich zwiebeln und knoblauch jetzt vergessen habe
August 28th, 2011 at 11:36 am
von seite der skater war nach dem schlechtn ergebnis der halle kalk wo bmx und skate ganz ganz mies zusammen geplant hatten nie ein weiterer gemeinsamer platz erwünscht!
ey bmx jungs baut euch doch einen eignen platz und seit dann glüglich
September 29th, 2011 at 12:02 am
Jede Medaille hat zwei Seiten..
Will sagen: sowohl Skater als auch BMXer werden ihre Erfahrungen gemacht haben, die dann leider oft gegenseitige Ablehnung zur Folge haben. Meine Meinung dazu ist, dass mit einem gescheiten Konzept und bei Projekten dieser Größenordnung mit Sicherheit ein friedliches Miteinander möglich ist!
Was gar nicht geht, ist eine radikale Ausgrenzung einzelner Gruppen während der Planungsphase. Da sind Konflikte vorprogrammiert..
Ich kann mich noch gut erinnern an den Tag, an dem im People’s-Store das Modell für den Park unter der Brücke präsentiert wurde: Die Stimmung war gut, das Modell sah wirklich vielversprechend aus und anwesende Politiker waren auch sehr angetan; bis – ja bis ein gewisser Herr von der Plaza-Fraktion auf Krücken auftauchte (ähem..) und durch den ganzen Raum blökte: “ähhh, wenn da ‘n Bowl hinkommt, geh ich da nicht Skaten!” – Der Anfang vom Ende.. Der Rest ist Geschichte und das Ergebnis kennen wir ja.
Auch ich war damals geschockt und mir schwante nichts gutes, ich konnte nicht glauben, was ich dort erlebte: Miese Stimmungsmache in der Gegenwart von Entscheidungsträgern der Stadt!! Geht gar nicht.. Zu mal ich nicht nachvollziehen konnte, wie jemand einen Entwurf, der neben einem Bowlbereich auch jede Menge Streetstuff und Curbs beinhaltet hatte, so verteufeln konnte. Straight shit..
Na ja, wenigstens ist das Projekt am Ende nicht komplett gestorben, auch wenn das Ergebnis bei Betrachtung der Kosten doch recht fragwürdig erscheint. Konsequent, ja gut und schön, aber echt nicht up to Date und irgendwie ein Stück weit asozial.
Whatever, wird ja hoffentlich nicht das letzte große Projekt in NRW sein…
Alles wird gut
SKATEBOARDING FOR LIFE
Motzki
October 10th, 2011 at 8:26 pm
als wenn wir unseren lieblingsmoscher janosch nich sofort erkenen würden
ich bin auch volla hass auf die hurnskater
October 13th, 2011 at 6:09 pm
Die Kritik am Plaza an sich kann ich gar nciht nachvollziehen. Dem Verein ging es nicht darum einen action extremsport park zu haben sondern einen dom ersatz. eben ein street plaza. das dort ein bowl unerwünscht war kann ich sehr gut nachvollziehen. das man von einer fläche die nciht für skateboarding entwickelt wurde (und trotzdem so unglaublich gut dafür war) umziehen sollte auf einen künstlichen platz ist schade genug, wer möchte dann noch einen typischen skatepark von dem es etliche gibt. anzuprangern das sich einer dafür eingesetzt hat finde ich an dieser stelle recht schwachsinnig. die planung des megaparks ist gescheitert, na und? der skateboardverein hat ihre planung durchgesetzt und hat dabei , laut einiger aussagen hier, die bmxer ausgeschlossen. was ich mich an dieser stelle frage ist, was habt ihr gemacht? warum wurde von bmxer seite kein neuer plan entwickelt (so wie es die skater zuvor gemacht haben). wo war das engagement, der zusammenschluss innerhalb der szene für etwas neues, anderes? ich möchte niemandem ans bein pissen, aber ich verstehe nciht wie man sich so über die sachlage aufregen kann wenn man selber einfach die initiative hätte ergreifen können. eine einstellung wie:”na dann lassen wir die skater einfach ihr süppchen kochen und beschweren uns nachher das es uns nciht schmeckt” kann ich nciht nachvollziehen.
andeutungen wie der plaza sei nciht wirklich aktuell oder auf dem neusten stand sind schlichtweg falsch. ein solcher plaza entspricht mehr als jeder andere in deutschland einem modernen street-skateboarding und er wird von vielen skatern weltweit schon jetzt als einer der besten streetplazas europas angesehn.
bzgl des bmx verbots. natürlich ist es blöd für jeden bmxer. doch schaut man sich die metallkanten an, sieht man heute schon deutliche schäden von bmx rädern. ich glaube kaum ein skater würde einen bmxer von der fläche “vertreiben” wenn dieser dort ohne zu grinden fahren würde bzw. diese koomischen plastig dinger an den pegs hätte. ich kann mir gut vorstellen, dass das etwa so cool ist wie mit rails am board… die alternative ist jedoch ein kaputter plaza und eine fetter haufen scheisse auf die komplette arbeit die in dieses projekt gesteckt wurde.
bzgl der weiteren plätze die in planung sind. ja, die stadt hat sich für diese wieder an den domskateboarding e.v. gewendet. an wen sollte sie sich sonst wenden? ich bin mir sicher, dass die stadt dies gerne auch mit den bmxern geplant hätte… und es handelt sich bei diesem platz keineswegs um ein liebloses projekt. es wird anscheinend transitions geben und es ist in keinem fall ein abklatsch des jetzigen plazas. das einzige problem war, das nciht genügend geld für die eigentlich planung zur verfügung stand, wodurch riesige obstacles natürlich ausfallen.
ich hoffe ihr gründet einen verein und gebt ordentlich gas in sachen planung! die stadt ist doch guter dinge, nachdem sie gesehen hat wieviel erfolg ein solcher platz hat.
beste grüße,
lou
p.s. ich muss sagen, ich finde diesen artikel wirklich fraglich von einem renomierten bmx magazin. hier wird jediglich öl ins feuer gegossen anstatt ein offizielles vernünftiges gespräch mit der skateboard fraktion zu suchen. da brauch man sich nicht wundern, dass auf skater seiten so viele negative kommentare in bmx richtung bzgl. des plazas kommen.
October 13th, 2011 at 8:35 pm
Es ist nicht so, als hätte man diese ganzen Argumente nicht schon hundertfach gehört. Du sitzt wie praktisch alle Skater, mit denen ich bisher diskutiert habe, diversen Missverständnissen auf.
1. Niemand beschwert sich darüber, dass es dort nur Curbs gibt. Es gibt wahrscheinlich keine Stadt Deutschlands, in der so ein großer Teil der BMX-Szene ausschließlich Curbs und Flatrails fährt wie in Köln. Für die ist der Plaza da Paradies.
2. Die BMX-Szene Kölns war in der Zeit, in der die Anlage geplant war, komplett zerstritten. Es gab auch keinen Grund, eine eigene, reine BMX-Anlage zu planen und damit schon wieder das Fiasko zu wiederholen, das man auf der Präsentation im Jugendpark bestaunen durfte, wo wirklich jeder gegen jeden kämpfte. Es gab definitiv Leute, die versucht haben, sich einzubringen, aber die waren ja nicht erwünscht.
3. Ich war vorgestern am Plaza und habe nach Schäden gesucht. Nachdem ich keine finden konnte, habe ich die anwesenden Skater danach gefragt, die mir exakt ein Loch im hohen Curb (ca. so groß wie ein 20-Cent-Stück, ca. 5 mm tief) in einem Curb gezeigt haben, das von Pegs stammen könnte. Zu den Metallkanten haben sie nichts gesagt (ich habe mir fast alle angekuckt und die waren in Ordnung), ebensowenig wie zu den eindeutig von Skateboardern zerhackten Stufen und der am unteren, flachen Teil schon ziemlich löchrigen Beer Bank. Fakt ist: Der Plaza weist jetzt schon Schäden auf. Die aber pauschal auf BMXer zurückzuführen, ist hanebüchen.
4. Diverse Skater haben schon die nächste Argumentationslinie in Stellung gebracht, nachdem in den Raum geworfen wurde, Plastikpegs zu benutzen (was glaube ich angesichts der Vorgeschichte für alle BMXer Kölns ein akzeptabler Kompromiss wäre). Plötzlich ging es um mögliche Zusammenstöße, die mit BMX-Rädern ja schwerwiegende Folgen hätten. Wie lange werden da eigentlich noch Argumente an den Haaren herbeigezogen?
5. Ansage der Stadt zu der Anlage unter der Zoobrücke: “Das wird ein Familienpark, da sollen kleine Kinder spielen können. Das wird keine Alternative für BMXer zum Kap686.” Es liegt auch nicht an zu wenig Geld für die Planung, sondern daran, dass die Idee eines guten und großen Skateparks unter der Zoobrücke schon seit langer Zeit auf Eis gelegt wurde. Ich bin es so dermaßen leid, mir anhören zu müssen, dass alle Skatekids und BMXer und Inliner und Waveboarder und was weiß ich noch alles dann auf 500 qm unter der Zoobrücke fahren können, damit die echten Streetskater alleine den Plaza genießen können.
6. Der freedombmx vorzuwerfen, Öl ins Feuer zu gießen, ist Quatsch. Es ist keine Provokation, die Richtlinien zu lesen, nach denen der Plaza gebaut wurde, und öffentlich darauf hinzuweisen, dass das lächerliche Beharren vieler Skater auf dem Verbotsschild am Eingang (Befahren mit Fahrrädern nicht erlaubt) jeder Grundlage entbehrt. Es ist auch nicht so, als hätten wir nicht die Diskussion gesucht. In der kommenden Ausgabe wird es deswegen auch ein Statement des Dom Skateboarding geben, das (neben dem Trommelfeuer aus verdrehten Tatsachen, das auf dem Zentralorgan kölscher Curbskater jeden Tag gepostet wird) leider ziemlich deutlich macht, dass es bis zu einer sachlichen Diskussion noch ein sehr, sehr weiter Weg ist.
October 14th, 2011 at 10:47 am
Moppelkotze!!!!! In anderen Städten,geht es auch..!!!!!
November 6th, 2011 at 2:12 pm
[...] der BMXler von freedombmx. Grad die DIN-Norm Passage zum Schluss macht mich doch gut Schmunzeln: www.freedombmx.de action sportbmxdomrheinauhafenskateskateboard Save The Date 05.11. ELZHI & Band @ CBE [...]
April 13th, 2012 at 9:30 pm
wie mir diese bmx/skate scheiße auf die nerven geht. das ist einfach nur unnötig. wenn sich beide mal zusammentun würden wie das in bonn im moment der fall ist dann kriegt man auch mal einen ordentlichen park hin in dem alle fahren können wie zum beispiel an der northbrigade wo das gehate noch erträglich ist. ich selber fahre skateboard UND bmx, was ein paar leute nicht verstehen können und finde, dass skater und bmx’er eigentlich kaum unterschiede haben und dass sich skater und bmx’er einen großen park (der dann aber auch wirklich groß sein sollte) teilen können. die einzigen die dann wirklich woanders fahren sollten sind waveboarder und diese in jedem jahr neu erscheinende trendsport scheiße. zum glück gibt es jetzt bald doch den park unter der zoobrücke und ich hoffe das bmx’er und skateboarder beide teile des kaps fahren können.